/

 

Aus der Serie: Kulinarisches Kamikaze. Heute: Die Zimtschnecke

Auf Reisen ergeben sich oftmals interessante Gespräche. So wurde ich kürzlich in der Ostzone darauf angesprochen, daß mein veganer Wurstersatz 3 Zusatzstoffe habe. In der Tat, aber der "Traditionsschinken" einer Ostzonenfabrik hat 11 Zusatzstoffe. Ich habe beschlossen, ich definiere mir auch "Tradition" so, wie ich es für richtig halte. Ich stehe damit ja in bester Linie stramm mit CDU und SDP. Ich habe mich an lustvolle Lektüremomente mit Romanen von Henning Mankell erinnert, dessen Wallander ich vieles zu verdanken habe: die Liebe zu Jussi Björling und zu Zimtschnecken. Ich werde heute also Zimtschnecken auf traditionelle Art backen. Was gehört hinein?

Weizenmehl, Wasser, Vanillecremepulver (Zucker, modifizierte Stärke, Süßmolkenpulver, Traubenzucker, Magermilchpulver, Kokosöl, Verdickungsmittel: Natriumalginat; Glukosesirup, Stabilisator: Calciumsulfat, Stabilisator: Diphosphate; färbendes Lebensmittel Karottenextrakt, natürliches Vanillearoma mit anderen natürlichen Aromen, Salz); Backcreme (Palmfett, Zucker, Laktose, Süßmolkenpulver, Emulgatoren: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Lecithine; Weizenprotein, natürliches Aroma); Zucker, Vollei, Speisequark Magerstufe, Hefe, Fondant (Zucker, Wasser, Glukosesirup, Verdickungsmittel: Xanthan, Johannisbrotkernmehl, Guakernmehl); Weizenprotein, Volleipulver, Reismehl, Margarine (pflanzliche Öle und Fette (Palm, Raps); Wasser, Salz); 0,5% Zimt gemahlen, Stein-Speisesalz, Roggenmehl, Rapsöl, Weizenstärke. 

Zutaten laut Rezept der Bäckerei Junge. Guten Appetit!